Sambia: Hoffnungsträger unterstützt Kinder von Gefangenen. - Hoffnungsträger

Sambia, trag Hoffnung

SAMBIA,
TRAG
HOFF
NUNG!

Sambia, trag Hoffnung

SAMBIA,
TRAG
HOFF
NUNG!

Wer in Sambia zur Welt kommt, hat es schwer: Jeder dritte Bewohner lebt von weniger als zwei US-Dollar am Tag, Infektionserkrankungen und Gewalt gegen Frauen sind weit verbreitet. Kinder machen rund die Hälfte der Landbevölkerung aus und ihnen wird einiges abverlangt. Hoffnungsträger fängt diese Kinder frühzeitig auf, um sie in lebenswichtigen Bereichen zu stärken und ihnen so eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Erfahre hier mehr über das Patenprogramm in Sambia. 

Broschüre zu Sambia
Infografik Sambia Hoffnungsträger Patenkind
Infografik Sambia Hoffnungsträger Patenkind

Das Land

Sambia hat eine der am schnellsten wachsenden Bevölkerungen weltweit. Seit 1950 hat sich die Einwohnerzahl versiebenfacht und wird sich bis Mitte des Jahrhunderts laut Prognosen noch einmal verdoppeln. Zurzeit hat das Land etwa 17 Mio. Einwohner. Einem Land, in dem über die Hälfte der gesamten Bevölkerung als arm gilt - nämlich 54,4 Prozent.

Der Großteil des Landes befindet sich auf einem 1000 m hohen Hochplateau, das von tiefen Tälern und Senken umgeben ist. Deshalb gibt es zahllose Wasserfälle im Land, von denen die Victoriafälle des Sambesi die bekanntesten sind – sie sind doppelt so hoch wie die Niagarafälle. Die Hauptstadt des Landes ist Lusaka.

Maedchen-traegt-Baby-auf-dem-Ruecken_Sambia

Das Paten
programm

Kinder machen rund die Hälfte der Landbevölkerung aus. Ihnen wird einiges abverlangt, wenn die Eltern eine Kindheit lang oder gar lebenslänglich im Gefängnis sitzen. Viele Kinder gehen arbeiten, statt zur Schule zu gehen, weil die Familien arm ist. Unter den 7- bis 14-Jährigen arbeiten ca. 50 Prozent. Auch wenn die Kinder und Jugendlichen älter sind, müssen sie oftmals für ihre Familien aufkommen. Noch dramatischer ist die Situation, wenn ein Elternteil im Gefängnis sitzt. Das ist für ca. 61.000 Kinder in Sambia Lebensrealität. Hoffnungsträger macht sich stark für die Ärmsten der Armen und unterstützt sie in den Bereichen Bildung, Medizin, Ernährung und soziale Fürsorge.

Regelmäßig sind Mitarbeiter von Hoffnungsträger in Sambia vor Ort, um mit Programmpartnern zu sprechen und Familien zu besuchen, die durch das Patenprogramm unterstützt werden. Bei der Reise im November 2018 haben uns Sebastian Pannek (TV-Persönlichkeit und Gründer von #reichweiteverpflichtet) und Toni Dreher (Model) begleitet. Ihr Vorhaben war es, das Patenprogramm näher kennenzulernen und sich ein eigenes Bild von den Lebensumständen in Sambia zu machen. Im Video teilen sie einige Eindrücke mit euch.

Grossmutter-mit-Enkeltochter-vor-Haus-in-Sambia

Gemein
schaft
ist
heilsam

Familien, bei denen ein Elternteil im Gefängnis ist, sind häufig von Diskriminierung und Isolation betroffen. Im Fall der Familie Kwasi ist das Geschehene so schlimm, dass das Umfeld nichts davon weiß. Dabei ist genau das wichtig und heilsam für die Betroffenen. Hoffnungsträger und Prison Fellowship Sambia schaffen geschützte Räume, in denen Gespräche möglich sind.

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Marcus-Witze-Cinzia-Wieland-von-Hoffnungstraeger-sambia

Vor
Ort

Teile des Hoffnungsträger-Teams besuchen regelmäßig die Menschen, Projekte und Partner vor Ort. Auch Hoffnungsträger-Vorstand Marcus Witzke (auf dem Foto mit Kollegin Cinzia Wieland) ist immer wieder in Sambia und neu bewegt: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie Hoffnung ein Leben verändert. Wir haben herzzerreißende Lebensgeschichten gehört, was wirkliches Leid bedeutet. Die aber zugleich von der Stärke und der Würde ihrer Protagonisten zeugen. Von Menschen, die neue Hoffnung bekommen und die trotz aller Probleme nach vorne schauen."

Sibusio
trägt
Hoffnung

Thandiwe, Mutter von sieben Kindern, lebt in der Kawama Community von Ndola. Ihr Mann sitzt seit 2008 im Gefängnis. Es besteht kaum Hoffnung, dass er jemals wieder zu seiner Familie zurückkehrt. Die drei jüngsten Kinder Dorcas, Eliud und Sibusio sind im Patenkind-Programm von Hoffnungsträger. Sibusiso hat jetzt die Schule abgeschlossen. „Ohne Hilfe durch die Paten wäre das nicht möglich gewesen“, erzählt Thandiwe und ist stolz auf ihren Sohn. Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Menschen in den ärmsten Verhältnissen mit Mut, Motivationen und Optimismus nach vorne schauen. Dank des Patenkind-Programms können wir diese Hoffnung mittragen und begleiten.

Mit Kaffee
Kindern
helfen

Schon gewusst? Der Name Sambia leitet sich vom Fluss im Land „Sambesi" ab. Und genau so heißt auch die Kaffee-Edition, die wir zusammen mit den Kaffee-Experten von KAFRIKA herausgebracht haben. Mit diesem kommen nicht nur wählerische Kaffee-Liebhaber auf ihre Kosten – auch Patenkinder in Sambia profitieren davon! Denn 10 % des Verkaufspreises fließen direkt ins Patenprogramm Sambia. Hoch die Tassen für Hoffnung!

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So kannst
du helfen

Werde Hoffnungsträger für ein Kind in Sambia und ermögliche ihm so gute Zukunftsperspektiven. Nicht nur du, auch dein Patenkind wird so Hoffnungsträger für sich und andere. Denn Hoffnung verändert spürbar: Du ermöglichst einem benachteiligten Kind durch deinen monatlichen Beitrag eine medizinische Grundversorgung, Essens-Pakete, Schulmaterial bzw. die Möglichkeit, zur Schule zu gehen sowie emotionale und soziale Unterstützung durch Sozialarbeit vor Ort. Schritt für Schritt getragen – in eine positive Zukunft!

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