Kambodscha: Hoffnungsträger Patenkind unterstützt Kinder von Gefangenen. - Hoffnungsträger

Kambodscha

Kam
bod
scha

Kambodscha

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bod
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Kambodscha in Südostasien ist ein tief erschüttertes Land. Die Schreckensherrschaft der Roten Khmer in den 1970er-Jahren hat das Land an vielen Stellen weit zurückgeworfen und beeinflusst die Bevölkerung bis heute. Dennoch konnte Kambodscha Fortschritte im Kampf gegen Armut und Unterentwicklung erzielen und ist heute eines der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Hoffnungsträger unterstützt Kinder von Gefangenen in Kambodscha, denn ihre Lebensumstände und Perspektiven sind in Asiens ärmsten Land weiterhin schwierig.

Broschüre zu Kambodscha
Mädchen in Kambodscha hält selbstgemaltes Bild in den Händen.

Das Land

Kambodscha ist mit 181.040 km² etwa halb so groß wie Deutschland. Hier leben ca. 16 Millionen Menschen. Die Hauptstadt ist Phnom Penh. Kambodscha ist berühmt für die Tempelruinen von Angkor, die im Nordwesten des Landes liegen und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes sind. Sie stammen aus dem alten Khmer-Königreich des 9. bis 15. Jahrhunderts. Der Haupttempel Angkor Wat ist die größte Tempelanlage der Welt.

Zwei Mädchen liegen auf der Hängematte, Kambodscha 2018

Das
Paten
programm

Ca. 33.000 Kinder von Gefangenen leben in Kambodscha. Die Erziehung und Betreuung der Kinder übernehmen häufig die Großeltern, weil die Eltern im Gefängnis sind oder die Familie verlassen haben. Hoffnungsträger unterstützt diese Familien und Kinder in den Bereichen Bildung, Ernährung, medizinische Versorgung und soziale Fürsorge. So konnten bereits vielen Kindern bessere Lebensbedingungen und Chancen für eine positive Zukunft ermöglicht werden.

Großmutter mit ihren beiden Enkeln auf dem Land in Kambodscha

Aufstehen
aus
Ruinen

Auch Jahrzehnte nach der Herrschaft der Roten Kmher ist diese Narbe in Kambodschas Geschichte noch deutlich zu spüren: Der Mord an zwei Millionen Kambodschanern, darunter viele Gelehrte und Intellektuelle, hat das Land an vielen Stellen weit zurückgeworfen und eine ganze Gesellschaft traumatisiert. Die Auswirkungen sind an Mängeln im Bildungs- und Gesundheitssystem zu erkennen sowie an den etlichen verstörenden Lebensgeschichten, die kambodschanische Familien über Generationen hinweg geprägt haben: Fast jede Familie hat Angehörige verloren.

Zu
Besuch

Wie lebt eine Familie in Kambodscha auf dem Land? Und wie beeinflusst die Tatsache, dass der Vater im Gefängnis ist, ihr Leben? Hoffnungsträger Mitarbeiterin Marietta Steinhöfel hat sie besucht und zwei Tage und eine Nacht in ihrem Alltag verbracht.

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Florian Wellmann, Unternehmer, war mit dem Hoffnungsträger-Team in Kambodscha und hat sich einen eigenen Eindruck vom Hoffnungsträger Patenprogramm gemacht. Im Video kommt er selbst zu Wort.

Patin
trifft
Patenkind

Melina Dorn hat ihr Patenkind in Kambodscha besucht:

„Das Treffen mit dem Patenkind verlief super. Der Zeitplan war perfekt und das Programm auch. Zuerst wurden mir die extrem freundlichen Mitarbeiter von Prison Fellowship vorgestellt und im Anschluss wurde ich in die Nähe des Wohnortes der Patenkindfamilie gefahren. Das erste Sehen und Umarmen war sehr emotional und wirklich berührend. Es ist wunderschön zu wissen wie unser Patenkind ist und was es mag oder auch welche Zukunftspläne sie hat. Im weiteren Kontakt mit dem Patenkind per Post wird sich das Treffen auch deutlich auswirken, da wir nun ein viel persönlicheres und engeres Verhältnis haben. Das Treffen war eine große Bereicherung und sowohl das Patenkind als auch ich würden uns sehr über möglichst viele weiteren Besuche in der Zukunft freuen. Vorallem ich möchte sehen wie sie sich verändert und wie beispielsweise ihr Englisch sich verbessern wird. Auf jeden Fall war es ein toller Tag und eine unvergessliche Erfahrung!"

Oma Chanton* und ihr Neffe Nhea* können sich durch die Hühner ein besseres Leben leisten.

Chicken
farming
Projekt

Ein Huhn gibt Hoffnung. Kein Scherz! In den ländlichen Regionen Kambodschas, wo Familien von Gefangenen ohne staatliche Unterstützung am Existenzminimum leben, bedarf es Hilfe zur Selbsthilfe. Genau das bezweckt das von Hoffnungsträger geförderte Projekt „Chicken farming“. Wie das funktioniert, liest du im Blog.

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Mliss und Muni tragen Hoffnung

Großmutter Neary kümmert sich liebevoll um Mliss und Munny, doch alleine kann sie sie kaum versorgen. Der Vater ist als Hauptversorger in der Familie nicht mehr da und einen richtigen Job hat Neary nicht. Sie hilft, Lebensmittel in Plastik einzupacken und bekommt dafür etwa drei Dollar am Tag. „Durch die Unterstützung kann ich die Kinder endlich in die Schule schicken”, sagt sie und lächelt. Außerdem könnte sie durch das Spendengeld zukünftig öfter einen Besuch im Gefängnis machen, damit Mliss und Munny ihre Mutter wiedersehen.

So kannst
du helfen

Werde Hoffnungsträger für ein Kind in Kambodscha und ermögliche ihm so gute Zukunftsperspektiven. Nicht nur du, auch dein Patenkind wird so Hoffnungsträger für sich und andere. Denn Hoffnung verändert spürbar: Du ermöglichst einem benachteiligten Kind durch deinen monatlichen Beitrag eine medizinische Grundversorgung, Essens-Pakete, Schulmaterial bzw. die Möglichkeit, zur Schule zu gehen sowie emotionale und soziale Unterstützung durch Sozialarbeit vor Ort. Schritt für Schritt getragen – in eine positive Zukunft!

Pate werden