Pressemitteilung – im Auftrag der Deutschen Fernsehlotterie
Hoffnungshaus-Mobil hilft in Geflüchteten-Unterkünften in Leonberg, Calw und Esslingen
293.000 Euro Förderung für mobile Lern- und Begegnungsangebote

Stephan Masch, Repräsentant der Deutschen Fernsehlotterie, Stefanie Köppl-Rau; Hoffnungsträger Stiftung & Marcus Witzke, Vorstand der Hoffnungsträger Stiftung bei der symbolischen Fördermittelübergabe in Leonberg,
LEONBERG ./. ESSLINGEN ./. CALW. Bildungschancen dürfen nicht davon abhängen, wo ein Kind lebt. Mit dem Projekt „Hoffnungshaus-Mobil – mobile Lern- und Begegnungsangebote“ bringt die gemeinnützige Hoffnungsträger Stiftung künftig pädagogische Angebote direkt zu Kindern in Geflüchteten- und Anschlussunterkünften in Leonberg, Esslingen und Calw. Die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE unterstützt das Vorhaben mit einer zweckgebundenen Förderung in Höhe von 293.000 Euro. Die Fördermittel werden anteilig für die Personalkosten von zwei pädagogischen Fachkräften sowie projektbezogene Sachkosten eingesetzt. Damit ist die Finanzierung des Projektes bis Ende März 2029 sichergestellt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 366.000 Euro.
„Durch die Förderung der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE können wir Kindern verlässliche Beziehungen, neue Lernerfahrungen und vor allem das Gefühl vermitteln: Du wirst gesehen und kannst etwas bewirken. Dafür sind wir allen Mitspielern der bekannten Soziallotterie sehr dankbar. Viele der Kinder, die wir mit dem Hoffnungshaus-Mobil erreichen, haben schon früh Unsicherheit und große Umbrüche erlebt. Deshalb warten wir nicht darauf, dass die Kinder den Weg zu bestehenden Angeboten finden, sondern kommen direkt zu ihnen“, erklärt Stefanie Köppl-Rau von der Hoffnungsträger Stiftung.
Viele Kinder in Geflüchteten- und Anschlussunterkünften wachsen unter schwierigen Bedingungen auf. Häufige Änderungen des Lebensumfeldes, Sprachbarrieren, beengte Wohnverhältnisse oder fehlende Kenntnisse der Eltern über das deutsche Bildungs- und Hilfesystem erschweren ihre Entwicklung. Gerade für Kinder im Grundschulalter fehlen oftmals niedrigschwellige Angebote, die schulische Unterstützung mit emotionaler Stabilisierung, sozialem Lernen und verlässlichen Beziehungen verbinden.
Genau hier setzt das neue Hoffnungshaus-Mobil an.
Ein umgebauter Transporter wird regelmäßig Geflüchteten- und Anschlussunterkünfte in Leonberg, Esslingen und Calw anfahren. An Schultagen ist das Mobil nachmittags unterwegs und besucht jede Woche dieselben Standorte. Dadurch sollen Verlässlichkeit und Routine für die Kinder und ihren Familien entstehen. Pro Jahr sollen bis zu 100 bildungsbenachteiligte Kinder bis zwölf Jahre erreicht werden. In Ferienaktionen werden darüber hinaus auch Ältere angesprochen. Vor Ort schaffen zwei pädagogische Fachkräfte einen geschützten Lern- und Begegnungsraum. Die Nachmittage folgen einer verlässlichen Struktur und verbinden MINT-Experimente, Lernbegleitung und Nachhilfe mit kreativen Angeboten, Bewegung, Gesprächsrunden und kooperativen Spielen. Pro Einsatz können in der Regel zehn bis 15 Kinder teilnehmen. Visualisierte Anleitungen, nonverbale Spiele und bewegungsorientierte Angebote ermöglichen auch Kindern mit geringen Deutschkenntnissen eine aktive Teilnahme.
Auch die Eltern werden niedrigschwellig angesprochen und einbezogen. Gleichzeitig arbeitet das Projekt mit Schulen, Bibliotheken, Museen, Sportvereinen, Familienzentren und weiteren lokalen Akteuren zusammen. So soll das Mobil auch eine Brücke zu bestehenden Angeboten vor Ort bilden und Kindern langfristig weitere Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe eröffnen.
„Wenn Kinder aufgrund ihrer Lebenssituation bestehende Bildungs- und Freizeitangebote nur schwer erreichen, müssen neue Wege gefunden werden. Das Hoffnungshaus-Mobil macht genau das: Es bringt verlässliche pädagogische Ansätze unmittelbar in das Lebensumfeld der Kinder. Dabei geht es nicht allein um schulisches Lernen, sondern um Selbstvertrauen, Zugehörigkeit und die Erfahrung, die eigene Zukunft mitgestalten zu können. Diese Form der Chancengerechtigkeit unterstützen wir sehr gerne“, so Stephan Masch, Repräsentant der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE.
Im Jubiläumsjahr 2026 feiert die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE ihr 70-jähriges Bestehen und steht somit seit 1956 für das Motto „Gewinnen & Helfen“. 755.000 Personen konnten sich im Jahr 2025 über einen Gesamtgewinn von mehr als 45 Millionen Euro freuen. 90 von ihnen gewannen mehr als 100.000 Euro, und 11-mal gab es einen Millionengewinner. Mit jedem Spieleinsatz fördern die Mitspielerinnen und Mitspieler gleichzeitig soziale Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung, wohnungslose Menschen, Geflüchtete sowie Initiativen im Quartier. Mindestens 30 Prozent der Spielerlöse der gemeinnützigen DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE GmbH fließen jedes Jahr über die gemeinnützige Stiftung Deutsches Hilfswerk in den guten Zweck. In sieben Jahrzehnten hat sich die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE von einer einzigartigen Idee zur traditionsreichsten Soziallotterie Deutschlands entwickelt. In diesem Zeitraum konnten über 11.500 soziale Vorhaben mit mehr als 2,2 Milliarden Euro gefördert werden. Allein im Jahr 2025 wurden über 70 Millionen Euro an mehr als 400 karitative Projekte in Deutschland ausgeschüttet. Auf das Bundesland Baden-Württemberg entfielen dabei 50 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von 9,5 Millionen Euro. In den vergangenen fünf Jahren konnten insgesamt 169 soziale Vorhaben mit knapp 28 Millionen Euro in Baden-Württemberg unterstützt werden. Ein Los der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE hilft und macht glücklich. Jetzt Los kaufen und mitspielen unter fernsehlotterie.de
Über Hoffnungsträger
Die Hoffnungsträger Stiftung wurde 2013 von Tobias Merckle gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, aus vielen Menschen Hoffnungsträger zu machen. Seit ihrer Gründung sind unter dem Vorstand Marcus Witzke integrative Wohnprojekte wie das Hoffnungshaus® sowie internationale Programme zur Resozialisierung von Straffälligen und ihren Kindern entstanden. Zur Unternehmensgruppe gehören heute Hoffnungsträger Projektentwickler GmbH, Hoffnungsträger Global Impact sowie Rosskopf + Partner (seit 2021). Darüber hinaus ermöglicht die Tochtergesellschaft Sinngeber unter dem Dach der Hoffnungsträger-Gruppe wertebasierte Philanthropie für vermögende Menschen, die mit ihrem Engagement gesellschaftliche Transformation unterstützen möchten.
Mit ihren vielfältigen Programmen zeigt Hoffnungsträger, wie systemisches Denken, Hilfe zur Selbsthilfe und gemeinwohlorientiertes Handeln im Zusammenspiel mit sozialer Innovation nachhaltige Veränderung bewirken können. Dabei stehen Nächstenliebe, gelebte und nachhaltige Integration sowie das Spenden von Hoffnung und Perspektiven im Zentrum der Arbeit – sie bilden das Fundament für eine zukunftsfähige und solidarische Gesellschaft.
Für weitere Informationen besuchen Sie gerne unsere Webseiten:
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