Restorative Justice - Hoffnungsträger

Restorative Justice

Res
tor
ative
Justice

Restorative Justice

Res
tor
ative
Justice

Hoffnungsträger setzt sich für "Restorative Justice" ein. Bei diesem ganzheitlichen Ansatz des Strafvollzugs steht nicht die Strafe im Vordergrund, sondern der Schaden, der für Opfer und Gesellschaft durch die Straftat entstanden ist. Dadurch wird die Perspektive der Opfer in den Mittelpunkt gerückt.

Andere Wege gehen

ANDERE
WEGE
GEHEN

Wir wollen Opfer, Täter und die Gesellschaft zusammenbringen, um gemeinsam einen Weg zu finden, durch den die Folgen einer Straftat gemindert werden und der Frieden wiederhergestellt werden kann. Dabei werden die Täter dazu aufgerufen, Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen und den Schaden, den sie verursacht haben, so gut wie möglich wiedergutzumachen. 

Ein Sozialarbeiter vereinfacht Opfern und Tätern, ins Gespräch zu kommen

Versöhnung in Kolumbien

Versöh
nung
in Kolum
bien

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Confraternidad Carcelaria de Colombia (CCC) setzt sich Hoffnungsträger für Frieden in Kolumbien ein. Dabei stehen alternative Gefängnismodelle und sechs "Dörfer der Versöhnung" im Mittelpunkt: Menschen, die sich in bewaffneten Gruppen strafbar gemacht haben sowie Zivilisten nehmen an Gesprächen teil, die eine persönliche Aussöhnung von Opfern und Tätern ermöglichen. Gleichzeitig bauen sie gemeinsam durch den Krieg zerstörte Gebiete wieder auf.

Mayerly Suarez mit Schaufel in der Hand schaut zuversichtlich in die Zukunft

Leben verändern

Leben

verändern

Mayerly Suarez aus Kolumbien war drei Jahre lang bei einer bewaffneten Gruppierung. Das hat sie sich nicht ausgesucht. Im Alter von 14 Jahren wurde sie gezwungen, der Militärgruppe beizutreten, um gegen verfeindete Gruppen innerhalb des Landes zu kämpfen. Vor Kurzem nahm Mayerly in Ciudad Bolívar - einem “Dorf der Versöhnung” - an Gesprächen zwischen Opfern und Tätern des kolumbianischen Bürgerkriegs teil. Mit eindringlichen Worten richtete sie sich an die anderen Teilnehmer: „Ich bitte um Vergebung, weil ich als Mitglied der AUC viel Schaden angerichtet habe. Aber ich vergebe auch jenen, die mich dazu gezwungen und mir ein Stück meiner Jugend geraubt haben.“ Heute geht es Mayerly gut. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Eine Gruppe von Menschen lauscht aufmerksam den Worten des Sozialarbeiters

Versöhnung in Ruanda

VERSÖH
NUNG IN
RUANDA

Rweru, Mbyo, Mwili, Kageyo, Kabarondo, Ngoma und Kimonyi heißen die sieben “Dörfer der Versöhnung” in Ruanda, die Hoffnungsträger mit Prison Fellowship Rwanda unterstützt. Nach dem Genozid von 1994 leben hier die ehemaligen Erzfeinde Hutu und Tutsi heute wieder Seite an Seite zusammen. Sie haben sich bewusst dafür entschieden, sich zu vergeben und zu versöhnen.

Junge Männer stehen mit ihren Rädern freudestrahlend vor dem Seehaus

Seehaus Leonberg

SEEHAUS

LEONBERG

Die Einrichtung "Seehaus Leonberg" ist eine Modelleinrichtung für straffällige Jugendliche in Deutschland. Hierher kommen Heranwachsende zwischen 14 und 23 Jahre, die bereit sind, an sich zu arbeiten. Sie wohnen mit Familien zusammen und erfahren so "funktionierendes" Familienleben, Liebe und Geborgenheit. Durch einen durchstrukturierten und harten Arbeitsalltag sollen die jungen Erwachsenen lernen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und Teil der Gesellschaft zu sein.

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