Dörfer der Versöhnung - Kolumbien - Hoffnungsträger

Dörfer der Versöhnung - Kolumbien

DOERFER
DER
VERSOEHNUNG

Nach jahrzehntelangen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und der Guerilla ist der Frieden in Kolumbien zum Greifen nah. Derzeit verhandeln beide Partien in Kuba über ein Friedensabkommen. Wir als Hoffnungsträger setzen uns bereits seit Jahren für die Versöhnung der Menschen in den Bürgerkriegsregionen des Landes ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Dörfer der Versöhnung.

Bei der Arbeit vor Ort steht uns mit Prison Fellowship Kolumbien ein kompetenter Partner zur Seite, der mit den Konfliktlinien bestens vertraut ist. Prison Fellowship kümmerst sich um Gefangene, ihre Familien sowie um Opfer von Gewalt und Kriminalität. Außerdem setzt sich die Organisation für Frieden im Land und für eine Reform des Justizwesens ein. Lácides Hernández, Präsident von Prison Fellowship Kolumbien, hat im Gefängnis mit vielen FARC-Rebellen gesprochen.

Vor Jahren lernte Lácides Hernández bei seiner Arbeit für Gefangene auch Francisco Galán kennen, der Kommandeur und Sprecher der ELN war, der nach der FARC zweitgrößten Guerilla-Organisation Kolumbiens. 35 Jahre gehörte Galán der ELN an, 16 Jahre saß er im Gefängnis. Hernández begleitete ihn in seinem Veränderungsprozess. Nun arbeiten sie gemeinsam für Frieden und Versöhnung im Land.

Eine große Herausforderung in Kolumbien ist es, die ehemaligen Mitglieder der diversen Rebellenorganisationen wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Ein wichtiger Baustein dafür sind die Dörfer der Versöhnung. Dort schaffen Ex-Guerilleros für Opfer des Bürgerkrieges zusammen mit den Einwohnern eine intakte Infrastruktur. Sie bauen oder renovieren gemeinsam Häuser und Schulen, richten Werkstätten ein oder machen landwirtschaftliche Flächen nutzbar. Durch ihren Einsatz erhalten die ehemaligen Rebellen zugleich die Chance, handwerkliche Fähigkeiten zu entwickeln, mit denen sie später ihren Lebensunterhalt verdienen können.

Drei dieser Versöhnungsdorf-Projekte sind dank unseres finanziellen Engagements der Hoffnungsträger-Stiftung in der Region Cocorná bereits verwirklicht oder auf den Weg gebracht. In der Region Cocorná war es häufig zu schweren Kämpfen zwischen der Armee und der Rebellenorganisation FARC gekommen. Es gab unzählige Tote unter den Zivilisten und viel Zerstörung an Gebäuden.

„Wir wollen Menschen die Chance geben, ein normales Leben jenseits von Krieg und Gewalt zu führen“, sagt unser Stiftungsvorstand Marcus Witzke zur Idee hinter den Dörfern der Versöhnung. Er hofft, dass sich weitere Unterstützer finden.

Teile unsere Vision und setze dich gemeinsam mit uns für Frieden und Versöhnung in Kolumbien ein.