Hoffnungsträger Patenkind in Kambodscha - Hoffnungsträger

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Kambodscha in Südostasien liegt im so genannten goldenen Dreieck, das früher für den Opiumanbau und Drogenhandel berüchtigt war. Darüber hinaus litt das Land – etwa halb so groß wie Deutschland - unter der Schreckensherrschaft der maoistischen Roten Khmer. Zwei Millionen Kambodschaner, etwa 20 Prozent der Gesamtbevölkerung fielen ihnen in den 1970-er Jahren zum Opfer. Obwohl die Menschen fleißig zum Neuaufbau des Landes beigetragen haben und es eine Menge positiver Entwicklungen gibt, gehört Kambodscha zu den ärmsten Ländern der Welt. In Kambodscha gibt es 33.000 Kinder von Strafgefangenen.

Der Sex-Tourismus und die Kinderprostitution sind ein riesiges Problem in Kambodscha. Als Außenseiter der Gesellschaft sind die Kinder von Strafgefangenen leichte Beute für die kriminellen Kreise.

Jetzt mit einer Patenschaft helfen!

33.000 Kinder von Strafgefangenen leben in Kambodscha.

33.000 Kinder von Strafgefangenen leben in Kambodscha.

Kambodscha hat eine tiefe Wunde in seiner Geschichte. Eine Wunde, die noch keine 40 Jahre alt ist. Die Diktatur unter Pol Pott und der Roten Khmer sowie Potts Idee einer "gereinigten Gesellschaft nach Vorbild eines Bauernstaates" führte von 1975-1979 dazu, dass fast die Hälfte der Einwohner - hauptsächlich die gebildete Ober- und Mittelschicht - deportiert und ermordet wurde.

Gegen diesen Baum wurden Kinder und Säuglinge geschlagen. Unfassbar grausam. Die Bänder sind stille Zeugen. Über Jahrzehnte später ist diese Narbe in Kambodschas Geschichte noch deutlich zu spüren. Der Mord an fast allen Gelehrten und Intellektuellen hat dieses Land an vielen Stellen weit zurückgeworfen.

Familienbesuch

Auf dem Foto besucht ein Teil des deutschen Teams eine Familie vor Ort. In Kambodscha übernehmen die Großeltern häufig die Erziehung und die Betreuung der Kinder, weil die Eltern im Gefängnis sind oder die Familie verlassen haben.

Florian Wellmann, selbst Pate mehrere Kinder und mit seiner Immobilenfirma Unterstützer von Hoffnungsträger, hat uns auf einer Reise begleitet. Dabei hat er viele seiner Patenkinder besuchen können.

Melina Dorn hat ihr Patenkind in Kambodscha besucht: "Das Treffen mit dem Patenkind verlief super. Der Zeitplan war perfekt und das Programm auch. Zuerst wurden mir die extrem freundlichen Mitarbeiter von Prison Fellowship vorgestellt und im Anschluss wurde ich in die Nähe des Wohnortes der Patenkindfamilie gefahren. Das erste Sehen und Umarmen war sehr emotional und wirklich berührend. Es ist wunderschön zu wissen wie unser Patenkind ist und was es mag oder auch welche Zukunftspläne sie hat. Im weiteren Kontakt mit dem Patenkind per Post wird sich das Treffen auch deutlich auswirken, da wir nun ein viel persönlicheres und engeres Verhältnis haben. Das Treffen war eine große Bereicherung und sowohl das Patenkind als auch ich würden uns sehr über möglichst viele weiteren Besuche in der Zukunft freuen. Vorallem ich möchte sehen wie sie sich verändert und wie beispielsweise ihr Englisch sich verbessern wird. Auf jeden Fall war es ein toller Tag und eine unvergessliche Erfahrung!"

Die kleine Aragel wurde im Gefängnis geboren. Ihre Mutter wurde entlassen, aber der Vater sitzt immer noch im Gefängnis. Vor kurzem erhielten Aragel und ihre Mutter die Unterstützung eines Paten und werden vor Ort von unseren Mitarbeitern betreut. Diese individuelle Hilfe für Aragel und ihre Mutter stellt sicher, dass sie regelmäßig Nahrung und medizinische Versorgung erhalten sowie dringend benötigtes Schulmaterial für Aragel. Übrigens: Aragel träumt davon, eines Tages berühmt zu werden.

Adam

Adam, internationaler Direktor des Programms: "Wir können es nicht alleine schaffen. Es gibt tausende Kinder hier, die isoliert und unter extrem schlechten Bedingungen aufwachsen. Wir wollen ihnen individuell helfen und ihr Leben mit Hoffnung und Perspektiven verändern. Zusammen können wir die Welt für viele Kinder verändern! Werde auch du zum Hoffnungsträger für ein Patenkind".

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