Indien - Hoffnungsträger

Hoffnungsträger Patenkind Indien

INDIEN, TRAG
HOFF
NUNG!

Hoffnungsträger Patenkind Indien

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In der traditionellen indischen Gesellschaft haben es Kinder von Strafgefangen schwer, vor allem die Mädchen. Eine guter Schulabschluss ist oft die einzige Chance auf ein gutes und selbstbestimmtes Leben. Deshalb setzt sich Hoffnungsträger Patenkind ganz besonders für Bildung von Jungen und Mädchen in Indien ein.

Das Land

Indien steht in der Liste der bevölkerungsreichsten Länder der Welt auf Platz zwei. Die Einwohnerzahl liegt aktuell bei rund 1,3 Milliarden Menschen und wird laut Prognosen in den nächsten Jahren weiter steigen. Das macht es nahezu unmöglich, einen angemessen Lebensstandard und eine gesundheitliche Versorgung für alle Menschen zu gewährleisten. Über die Hälfte der Bevölkerung, nämlich 55,3 Prozent, führt ein Leben in Armut. Die armen Bevölkerungsgruppen leben noch bis zu 70 Prozent auf dem Land.

Ein Elternteil fehlt

Die rund 742.400 Kinder von Strafgefangenen sind in allen gesellschaftlichen Schichten zu finden. Als Kinder, "deren Vater oder Mutter im Gefängnis sitzt", sind sie häufig von Zurückweisung, Gewalt und Misshandlung bedroht. Hoffnungsträger Patenkind nimmt sich diesen Kindern an. Derzeit arbeiten wir in fünf der insgesamt 29 indischen Bundesstaaten. Das sind Andhra Pradesh, Karnataka, Kerala, Maharashtra und Tamil Nadu, die in der Mitte und im Süden des Landes liegen.

Mädchen stark machen

Die Zukunftsperspektiven werden schon bei der Geburt eines Kindes entschieden. Wird es ein Mädchen, bedeutet das in vielen Fällen leider nichts Gutes: Neugeborene werden ausgesetzt, vernachlässigt oder gar ermordet. Oftmals kommt es gar nicht erst soweit, da das Baby noch im Mutterleib abgetrieben wird. Die Vereinten Nationen bezeichnen Indien als weltweit gefährlichsten Ort für Mädchen. Die Sterblichkeitsrate bis zum fünften Lebensjahr ist bei ihnen um 75 Prozent höher als bei Jungen. Ein Grund dafür ist, dass Mädchen in dem von Armut geprägten Land eine hohe finanzielle Belastung für ihre Eltern bedeuten. Mit der Heirat wird eine teure Aussteuer fällig. Eine Hoffnungsträger Patenschaft fängt Mädchen so früh wie möglich auf, damit sie zu starken Frauen werden.

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Bildung verändert alles

Mädchen in Indien haben es ohnehin schwer. Umso mehr gilt das, wenn der Vater im Gefängnis sitzt. In den ländlichen Regionen, wo eine frühe Heirat das Leben der Mädchen sichert, kommt das Mädchen eines Strafgefangenen für die meisten nicht in Frage. Ein Schulabschluss ist deshalb wichtig, um ihnen eine gute Zukunft zu ermöglichen. Hoffnungsträger Patenkind legt deshalb besonders viel Wert auf den Schulbesuch von Kindern in Indien - von Mädchen und Jungen.

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NEHALA TRÄGT HOFFNUNG

Jeder in ihrem Umfeld wusste, dass Nehalas Vater im Gefängnis saß. Deshalb hörten ihre Mitschüler auch auf mit ihr zu sprechen, und Nehala hörte auf zur Schule zu gehen. Seitdem sie Hoffnungsträger Patenkind ist geht sie wieder regelmäßig zum Unterricht. Doch nicht nur das! Als sie von den Problemen eines Schulfreundes hörte, half sie sofort.

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„Mir haben Menschen geholfen. Da wollte ich, dass es anderen genauso geht." - Nehala

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