Hoffnungshaus Flandernstraße Esslingen - Hoffnungsträger

besucher nehmen Hoffnungshaus in Augenschein

Hoffnungshaus
in Augenschein
genommen

© Jeroma
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Auf große Resonanz ist der Tag der offenen Tür im Hoffnungshaus Flandernstraße in Esslingen gestoßen. Rund 150 Besucher, darunter auch künftige Bewohner, verschafften sich am Samstag einen Eindruck von dem Haus, in dem ab 1. August Geflüchtete und Einheimische zusammenleben. Die allermeisten Stimmen zum Gebäude und dem integrativen Konzept fielen positiv aus. Das Hoffnungshaus Flandernstraße ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Esslingen, der Hoffnungsträger Stiftung und des CVJM Esslingen.

Zwischen 11 und 15 Uhr bestand die Möglichkeit, die verschiedenen Räume in Augenschein zu nehmen. Ein Angebot, von dem reichlich Gebrauch gemacht wurde. Die Leute schlenderten durch die drei Geschosse, öffneten Türen, begutachteten die Raumaufteilung und die Einrichtung und diskutierten in kleinen Gruppen.

Alle 30 Minuten gab es eine Führung durch das Hoffnungshaus. Dorothee Pfrommer, Bereichsleiterin Flucht und Integration bei den Hoffnungsträgern, Anthea Roth, Referentin beim CVJM Esslingen für die Arbeit mit Geflüchteten, und Viola Sidiropoulos vom Sozialdienst Asyl der Stadt Esslingen erklärten das Hoffnungshaus und gingen auf Fragen ein. Im ersten Stock waren zusätzlich Informationstafeln aufgebaut für Interessierte, die sich selbstständig einen schnellen Überblick verschaffen wollten.

37 Bewohner ziehen in den nächsten tagen ins Hoffnungshaus Flandernstraße ein. Es gibt drei Wohngemeinschaften für Männer sowie drei Wohnungen. Eine davon belegt eine geflüchtete Familie. Die beiden anderen bewohnen ein einheimisches Ehepaar und einheimische Familie mit Kind. Sie unterstützen ihre geflüchteten Mitbewohner ehrenamtlich bei der Integration. Beim Tag der offenen Tür signalisierten darüber hinaus einige Anwohner, dass sie ihren neuen Nachbarn beim Einleben helfen und mit ihnen gemeinsam etwas unternehmen wollen.

Professionelle Sozialarbeit ist ebenfalls gewährleistet. Sie kommt von der Stadt und dem CVJM, der Kooperationspartner der Hoffnungsträger Stiftung ist.

Die Flandernstraße im Esslinger Norden ist der erste von drei Hoffnungshaus-Standorten in Esslingen. Weitere Hoffnungshäuser entstehen im Rohrackerweg und der Brühlstraße.

Axel Jeroma