Zweiter Preis für „Angelus“ bei Fahrrad-Kunst-Projekt - Hoffnungsträger

"Angelus" bleibt im Leonberger Rathaus-Foyer

"Angelus" bleibt
im Leonberger
Rathaus-Foyer

Bei der Preisverleihung in Leonberg. – © Jeroma

Zwei Bewohner des Hoffnungshauses in Leonberg haben beim Fahrrad-Kunst-Projekt der lokalen Agenda-21-Gruppe den zweiten Preis gewonnen. Die beiden Künstler Nelly und Sam freuten sich sehr, dass sie für ihr Werk „Angelus“ so viel Zustimmung erhielten. Am 14. November, fand die Preisverleihung statt, an der auch Oberbürgermeister Bernhard Schuler teilnahm.

Aus Anlass der Erfindung des Fahrrads vor 200 Jahren hatte die Agenda-21-Gruppe die Leonberger Vereine, Organisationen und Bürger aufgerufen, ein Rad zu einem Kunstobjekt umzugestalten. 26 Einzelpersonen oder Gruppen beteiligten sich an der Aktion und schufen 37 Exponate, die im Anschluss an verschiedenen Stellen in der Stadt zu sehen waren.

Nelly und Sam hatten ein schneeweißes Gefährt kreiert, das ein in seiner Gestaltung an einen Engel erinnert. Daher der Name „Angelus“. Zehn Tage lang tüftelten sie an ihrem Kunstwerk, verklebten eine Menge Eisstiele, platzierten eine venezianische Maske über dem Vorderlicht und bemalten das Ganze final mit Acrylfarbe. Es bekam einen Platz im Foyer des neuen Rathauses und entwickelte sich dort zum Blickfang. Das wird auf ausdrücklichen Wunsch des Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung auch so bleiben. Die beiden Künstler aus dem Hoffnungshaus fühlten sich von der Anfrage geehrt und überließen der Stadt gerne ihren „Angelus“.

Die Bewertung der Kunstwerke erfolgte nicht durch eine Jury, sondern durch die Bevölkerung. Jeder hatte die Möglichkeit, online oder schriftlich für seinen Favoriten abzustimmen. Die gesamte Hoffnungshaus-Gemeinschaft freut sich mit Nelly und Sam über die Anerkennung ihrer künstlerischen Arbeit.

Axel Jeroma