Tischfußball für Hoffnungshaus Leonberg - Hoffnungsträger

Tischfussball begeistert Nationen

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Kickerübergabe
Der Kicker im Hoffnungshaus sorgt für Begeisterung. Im Bild ist auch Spender Rainer Lauser (Mitte). – © Jeroma

Im Gemeinschaftsraum des Hoffnungshauses Leonberg sind Jubel und lautstarke Anfeuerungsrufe zu hören. Der Auslöser für die Begeisterung ist ein Tischfußball, den die Unternehmensgruppe Lauser aus Stuttgart für die Bewohner und Besucher des Hauses gespendet hat. Afghanistan gegen Syrien, Bayern München gegen den VfB Stuttgart oder Deutschland gegen eine internationale Auswahl lauten einige der Partien, die hier ausgetragen werden.

Bei der offiziellen Übergabe des Kickers am Donnerstag bekam Rainer Lauser, Repräsentant der Unternehmensgruppe, einen persönlichen Eindruck davon, mit welchem Enthusiasmus die großen und kleinen Spieler am Werk sind. „Es ist schön, dass wir den Menschen hier eine Freude machen konnten. Fußball verbindet Menschen und das ist ja genau der Ansatz, der auch im Hoffnungshaus gelebt wird“, sagte Rainer Lauser. Thomas Röhm, Leiter des Hoffnungshauses Leonberg, bedankte sich im Namen der Hoffnungsträger und der Hausgemeinschaft für das Geschenk. „Der Kicker ist eine Bereicherung für unseren Gemeinschaftsraum. Gerade in den Pausen der Sprachkurse ist er ständig umlagert und sorgt für willkommene Abwechslung und angeregte Diskussionen“, berichtete er.

Nach einer Führung durch das Hoffnungshaus zeigte sich der Firmenrepräsentant begeistert vom Konzept und den vielfältigen Angeboten. „Es ist vorbildlich, wie die Leute dabei unterstützt werden, in der hiesigen Gesellschaft Fuß zu fassen“, betonte er.

Die Unternehmensgruppe Lauser ist im Automaten-Großhandel tätig und betreibt darüber hinaus Deutschlands einzige Kunst-Raststätte Illertal-Ost an der Autobahn A7. Entworfen und ausgestaltet hat sie der Künstler und Planer Herbert Maierhofer. Sie ist nicht nur bei den durchreisenden Besuchern auf ihrem Weg vom Süden in den Norden eine beliebte und gern angesteuerte Zwischenstation, sondern auch unter Kunstkennern geschätzt.

Axel Jeroma

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