Hoffnungshäuser Bad Liebenzell - Hoffnungsträger

Pläne für Bad Liebenzell auf gutem Weg

Pläne für Bad
Liebenzell auf
gutem Weg

Rendering Bad Liebenzell

Der Bau von zwei Hoffnungshäusern zur Integration von Geflüchteten und für studentisches Wohnen in der Hindenburgstraße in Bad Liebenzell ist auf einem guten Weg. Der technische Ausschuss der Stadt hat den Bauantrag befürwortet und an das Landratsamt Calw zur Genehmigung weitergeleitet. „Falls die Genehmigung noch vor Weihnachten erteilt wird, können wir mit den Arbeiten im Januar beginnen“, sagt Wolfgang Lieb, Leiter des Bereichs Immobilien bei der Hoffnungsträger Stiftung.

Die beiden dreigeschossigen Häuser entstehen auf einem Grundstück der Liebenzeller Mission, die zugleich Projektpartner vor Ort ist. Die Hoffnungsträger Stiftung hat das Gelände gepachtet, auf dem sie die Hoffnungshäuser baut. Auf einer Wohnfläche von rund 900 Quadratmetern können maximal 56 Personen dort untergebracht werden. Vor den Gebäuden gibt es acht Auto-Stellplätze für die Bewohner, drei weitere auf einem Nachbargrund der Liebenzeller Mission.

Gemeinsam mit dem Städtebau-Institut der Universität Stuttgart und dem Architekturbüro andOffice hat die Hoffnungsträger Stiftung eine zeitgemäße, preiswerte und zukunftsweisende Lösung für die Hoffnungshäuser gefunden. Sie zeichnen sich aus durch ihre modulare Bauweise, ihre Flexibilität, die Verwendung von Holz als zentralem Baustoff und ihre Nachhaltigkeit. Sie sind darüber hinaus optisch ansprechend und schnell zu bauen.

Nach Aussage von Wolfgang Lieb wird – die Baugenehmigung im Dezember voraus gesetzt – im Januar mit den Erdarbeiten begonnen. „Anschließend betonieren wir die Sockelgeschosse. Im März könnten wir mit dem Hausbau beginnen. Wir bauen beide Gebäude jeweils einen Monat zeitversetzt. Ende Juni sollten dann die zwei Hoffnungshäuser bezugsfertig sein.

Für die Integration von Geflüchteten hat die Hoffnungsträger Stiftung ein eigenes Konzept entwickelt. Neben dem integrativen Wohnen von Einheimischen und Flüchtlingen sieht es, abhängig vom Standort, auch Angebote für Sprachbildung, Ausbildung und Beschäftigung vor. Eingebettet sind die Aktivitäten in ein breites lokales Netzwerk ehrenamtlichen Engagements. In Leonberg gibt es bereits ein solches Hoffnungshaus. Dafür wurde allerdings eine bestehende Immobilie gekauft und umgebaut.

Einen Teil der Wohnungen belegen Studierende der Internationalen Hochschule Liebenzell und der Interkulturellen Theologischen Akademie. Die Liebenzeller bringen sich auch inhaltlich in die Arbeit des Hoffnungshauses mit ein.