Großes Interesse am Forum Flüchtlingsarbeit - Hoffnungsträger

Wertvolle Praxistipps und Anregungen

Wertvolle Praxistipps und Anregungen

Beim ersten bundesweiten christlichen Forum für Flüchtlingshilfe im EJW-Tagungszentrum Bernhäuser Forst bei Stuttgart hat der Theologe und Afrikanist Dr. Roland Werner die Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, als große Chance bezeichnet, die Kirchen und Gesellschaft reicher machen.

„Wir haben die Chance, dass wir unheimlich bereichert werden und müssen frischer, toleranter und Gott vertrauender werden“ sagte er vor rund 250 Teilnehmern. Für uns in Deutschland sei die aktuelle Situation zwar eine Anfrage an unser Sozialsystem, aber kein wirkliches Problem. „Kann es sein, dass Gott uns eine neue Dimension von Freundschaft lehren will“ fragte er in seinem Impulsreferat. Dabei forderte er auch neue Gottesdienstformen, in denen Kulturen zusammenkommen können.

Nachmittags erhielten die Teilnehmenden in 15 Workshops wertvolle Praxistipps und Anregungen für die Vernetzung. Rudi Yacoub, der den Bereich Flüchtlinge bei der Hoffnungsträger Stiftung leitet, sagte: „Es war ein Tag mit vielen Inspirationen rund um das Thema Integration. Es gab viel Raum für Begegnungen und viele spannende Workshops, in denen man sich austauschen konnte und ermutigt wurde. Wir als Stiftung wünschen uns, dass die bei uns ankommenden Fremden rasch zu Freunden werden.“

Das Forum „Fremd sein – Freund sein“ wurde veranstaltet vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (EJW), der Hoffnungsträger Stiftung in Leonberg und dem EIMI, das zur Akademie für Weltmission Korntal (AWM) gehört.