Erstes Hoffnungshaus in Esslingen bezugsfertig - Hoffnungsträger

Ein Haus voller Hoffnung in Esslingen

Ein Haus voller
Hoffnung in
Esslingen

Fassade Esslingen
Wohnraum Esslingen
Küche Esslingen

In Esslingen ist das erste Hoffnungshaus an die Stadt übergeben worden. Dabei handelt es sich um ein Gebäude, in dem Einheimische und Geflüchtete unter einem Dach leben. Die Hoffnungsträger haben dieses besondere Modell für verdichtete Wohnbebauung mit dem Stuttgarter Architekturbüro andOffice entwickelt. Betreiber des Hoffnungshauses ist die Stadt Esslingen. Der CVJM Esslingen ist Kooperationspartner der Hoffnungsträger vor Ort und begleitet die Menschen mit Fluchterfahrung beim Ankommen in der neuen Gesellschaft.

Das Hoffnungshaus wurde vorrangig mit dem Ziel entworfen, Geflüchteten zeitweise oder dauerhafte eine neue Heimat zu geben sowie Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. Die charakteristischen „runden Ecken“ des Gebäudes erinnern an die Wölbung von zwei Händen, die sich schützend um das Haus und die Bewohner legen. Die Basis bildet eine Stahlbeton-Bodenplatte. Der Baukörper ist aus Holzmodulen-Modulen montiert.

Die Gestaltung im Innern erstreckt sich von den privaten Räumen über Begegnungsflächen, der Wohn-Ess-Küche, bis hin zum Balkon, der die Wohnungen einer Etage miteinander verbindet. Die gegenläufigen Balkone ermöglichen eine Kommunikation über die Etagen hinweg. Wo zwei oder mehr Hoffnungsträger-Häuser an einem Standort entstehen, werden auch diese Gebäude zueinander in Beziehung gesetzt und eine „kommunikative“ Brücke von Balkon zu Balkon, von Haus zu Haus, geschlagen.

Die Bewohner des Hauses in der Flandernstraße ziehen ab 1. August ein. Weitere Hoffnungshäuser in Esslingen werden an den Standorten Rohrackerweg und Brühlstraße realisiert.

Axel Jeroma