Ergebnisse des 1. christlichen Forum Flüchtlingsarbeit - Hoffnungsträger

Christliches Forum Fküchtlingsarbeit - die Ergebnisse

FREMD
SEIN
FREUND
SEIN

Das erste bundesweit christliche Forum für Flüchtlingshilfe fand am 23.04.2016 im EJW-Tagungszentrum Bernhäuser Forst bei Stuttgart statt.

Die zweite Ausgabe ist für den 18. März 2017 in Korntal geplant. In Kürze gibt es dazu an dieser Stelle ausführliche Informationen.

Inspiration zur Integration

Inspiration zur Integration

Es war ein Tag mit vielen Inspirationen rund um das Thema Integration. Es gab viel Raum für Begegnungen und viele spannende Workshops, in denen man sich austauschen konnte und ermutigt wurde. Wir wünschen uns, dass die bei uns ankommenden Fremden rasch zu Freunden werden.

Vormittags hat der Theologe und Afrikanist Dr. Roland Werner die Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, als große Chance bezeichnet, die Kirchen und Gesellschaft reicher machen. Dabei forderte er auch neue Gottesdienstformen, in denen Kulturen zusammenkommen können.Nachmittags erhielten die Teilnehmenden in 15 Workshops wertvolle Praxistipps und Anregungen für die Vernetzung.Das Forum „Fremd sein – Freund sein“ wurde veranstaltet vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (EJW), der Hoffnungsträger Stiftung in Leonberg und dem EIMI, Europäisches Institut für Migration, Integration und Islamthemen in Korntal.

Wie im Forum angekündigt, hat die Hoffnungsträger Stiftung ein Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 100.000 Euro aufgelegt, um Initiativen für Flüchtlinge unter die Arme zu greifen. Das Programm richtet sich an christliche Gemeinden, Vereine und Werke, die Projekte in diesem Bereich umsetzen und Flüchtlinge in ihrer Entwicklung stärken und bei der Integration unterstützen.

  • Wie kann Jugendarbeit mit Flüchtlingen aussehen?
  • Was sind Grundsätze in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen?
  • Welche positiven Modellbeispiele gibt es bereits?

Yasin Adigüzel

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Viele Flüchtlinge kommen gerade in unser Land. Die Medien sind voll mit dieser Thematik und in der Bevölkerung scheint die Stimmung langsam zu kippen.

  • Welche Rolle können wir als Christen in dieser wohl größten Herausforderung unseres Landes seit der Wiedervereinigung einnehmen?
  • Wie können wir den Auftrag "Ich war Fremd und ihr habt mich aufgenommen" ausleben?
  • Wie kann ich in meinem Ort mit meiner Gemeinde praktische Schritte gehen?

Birgit Wagner & Fabian Pöhler

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  • Was braucht es an gezielter Sprachförderung und beruflicher Orientierung?
  • Wie gelingt die Bildung lokaler Netzwerke von Arbeitsamt bis Arbeitgeber?
  • Welche Rolle können wir spielen bei einer nachhaltigen Integration in den Bildungs- und Arbeitsmarkt?

Hanna Reuther, Angelika & Thomas Röhm

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Flüchtlinge leiden häufig darunter, sich nicht verständlich machen zu können. Sie fühlen, dass ein Teil von ihnen nicht mehr richtig funktioniert.

  • Was bedeutet es „sprachlos“ zu sein?
  • Wie können wir helfen, die deutsche Sprache schnell zu lernen?
  • Welche Methoden und welche Hilfsmittel gibt es?
  • Wie kann Sprache auch außerhalb des Unterrichts gelernt werden?

Maïté Gressel

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Christen und Muslime

  • Was sollte ich über den Islam wissen?
  • Worauf kommt es in der Begegnung an?
  • Welche Fragen bringe ich mit?

Yassir Eric & Tobias Schultz

  • Welche Behörden entscheiden über einen Asylantrag?
  • Welche Behörden erteilen einen Aufenthaltstitel?
  • Dublin III - die Bedeutung für das Asylverfahren.
  • Weitere Aspekte: Duldung, Bleiberecht und Härtefälle.

Reinhard Schott

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  • Traumatische Erlebnisse und mögliche gesundheitliche Folgen
  • Wer ist traumatisiert? Wer stellt das fest? Wie kann man helfen?
  • Salutogenese: Ressourcen aktivieren und stärken
  • Welche Ressource kann Glauben in der seelsorgerlichen Begleitung sein?

Dieter David

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Ein interkultureller Austausch unter Freunden:

  • „Was waren deine ersten Eindrücke von Deutschland?“
  • „Wie seh ich dich?“ – „Wie siehst du mich?“
  • „Was waren lustige und herausfordernde Begebenheiten?“
  • „Welche Rolle haben Christen für dich gespielt?“

Kathrin Kallnbach

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Talkrunde zu zwei Modellen

  1. Sharehaus: Gemeinschaft als Werkstatt himmlischer Gesellschaft
  2. Hoffnungsort: Der Ort, an dem Fremde zu Freunde werden
  • Geflüchtete und Ansässige leben und arbeiten in einem Haus
  • Wie schafft man zusammen einen Ort der Zuflucht, der Gemeinschaft und der Erneuerung?
  • Wie funktioniert Integration?

Rudi Yacoub & Sven Lager

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Nur selten reflektieren Gemeinden die kulturelle Vielfalt ihrer Nachbarschaft. Berührungsängste und fehlende Erfahrung verhindern es, Flüchtlinge und Migranten in der Gemeinde willkommen zu heißen. Deshalb widmet sich dieses Seminar folgenden Fragen:

  • Wie kann eine interkulturelle Öffnung der Gemeinde aussehen?
  • Wie können wir Gemeinde gestalten, dass sich Flüchtlinge sowie Einheimische darin zuhause fühlen?
  • Wo liegen die Herausforderungen und Chancen?

Bianca Dümling

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Über die Kunst des Umgangs mit demjenigen, der anders glaubt Wer glaubt eigentlich richtig? Eine kritische Betrachtung

  • Warum es Christen für die Integration von Muslimen in Deutschland zwingend braucht
  • Steht unser Glaube uns manchmal im Weg um ehrlich mit Andersgläubigen um zu gehen?
  • Warum uns die Andersgläubigen gut tun

Marcel Fink und Andreas Banse

Der Workshop beantwortet folgende Fragen:

  • Wie können Projekte im Bereich der Arbeit mit Flüchtlingen finanziert werden?
  • Wo und wie können Spendengelder beantragt werden?
  • Wo und wie können Projektfördergelder beantragt werden?
  • Wie sieht ein ansprechender und erfolgreicher Spendenbrief aus?
  • Was macht erfolgreiches Fundraising aus und wie lassen sich Spender langfristig binden?

Johannes Stephens

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  • Welche prägenden Faktoren gibt es im Leben von Flüchtlingen?
  • Wie können wir Flüchtlinge effektiv in den unterschiedlichen Lebensbereichen unterstützen?
  • Welche verschiedenen Ansprechpartner gibt es in der Flüchtlingsarbeit? Wie kann man effektiv zusammenarbeiten?
  • Welche politischen Möglichkeiten der Einflussnahme gibt es?

Melanie Skiba

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Durch die unterschiedlichen Freiheiten und Möglichkeiten  ist es manchmal gar nicht so einfach,  sich als Geflüchtete und Einheimische freundschaftlich zu begegnen und  gemeinsam aktiv zu werden. In meinem Workshop geht es  mit praktischen Methoden zum Ausprobieren um:

  • Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung
  • Wie ist eine Begegnung auf Augenhöhe möglich?
  • Christ sein als Teilen von Privilegien und Solidarität leben
  • Partizipative Ansätze entwickeln und umsetzen

Nadine Sylla

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  • Was ist die Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland?
  • Was bedeutet es Gastfamilie für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu werden?
  • Welche Formen der Unterstützung gibt es sonst?
  • Welche Möglichkeiten für Gemeinden gibt es?
  • Welche Besonderheiten gibt es im Bereich Traumabearbeitung bei Kindern und Jugendlichen?
  • Wo gibt es Material bzw. Ansprechpartner?

Ingrid Steck

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Der Vortrag

Der Vortrag

„Wir haben die Chance, dass wir unheimlich bereichert werden und müssen frischer, toleranter und Gott vertrauender werden“ sagte Roland Werner vor rund 250 Teilnehmenden. „Kann es sein, dass Gott uns eine neue Dimension von Freundschaft lehren will“ fragte er in seinem Impulsreferat.