Hoffnungsträger: Interview mit Hoffnungshaus-Leiter Thomas Röhm - Hoffnungsträger

3 Fragen - 3 Antworten heute: Thomas Röhm

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Thomas Röhm, Leiter des Hoffnungshauses Leonberg

Das Hoffnungshaus ist nun offiziell einen Monat am Start. Wie fällt dein Fazit nach dieser Zeit aus?

Rundweg positiv. Die drei Familien aus Syrien und Afghanistan fühlen sich sehr wohl. Das gleiche gilt für die einheimischen Familien. Alle sind froh, niemand bereut es, hier zu wohnen. Am 16. Oktober ist übrigens unser erstes Hoffnungshaus-Baby auf die Welt gekommen. Ein schöner Moment.

Was läuft besonders gut?

Die Angebote, die wir machen, sind stark nachgefragt – egal ob es die regalmäßigen Spieleabende oder die Sprachkurse sind. Im Haus ist immer etwas los. Wir verbringen viel Zeit miteinander und mit Leuten von außerhalb, die zu uns ins Hoffnungshaus kommen. Ein besonderes Ereignis war unser internationaler Paare-Abend, den wir neulich veranstaltet haben.

Wo siehst du die größten Herausforderungen?

Man muss immer aufpassen, dass niemand übersehen oder überfordert wird. Es ist wichtig, alle auf den gleichen Stand zu bringen und stets alle zu allen Veranstaltungen einzuladen. Zudem brauchen manche Bewohner im Moment natürlich in vielen Bereichen intensive individuelle Unterstützung. Und zu guter Letzt hoffen wir, dass die restlichen Bauarbeiten bald zu Ende gehen.

Das Gespräch führte Axel Jeroma