3 Fragen - 3 Antworten Michael Taut - Hoffnungsträger

3 Fragen - 3 Antworten Michael taut

3 Fragen -
3 Antworten:
Michael Taut

Michael Taut

Michael Taut, Sprachlehrer bei den Hoffnungsträgern

Wer kommt zu den Sprachkursen?

Der überwiegende Teil der Leute ist aus dem Raum Leonberg. Neben den Bewohnern des Hoffnungshauses unterrichten wir Geflüchtete, die derzeit nicht von anderen Instituten gefördert werden. Unsere Sprachschülerinnen und -schüler stammen aus Afghanistan, Syrien, Pakistan, Irak, Libanon, Indien, Gambia, Uganda, Kroatien, Bosnien und Albanien.

Wie wird das Angebot angenommen?

Sehr gut. Die meisten unserer Kursteilnehmer sind motiviert und engagiert. Sie kommen regelmäßig und nehmen gerne an unseren Kursen teil. Sie machen sprachlich gute Fortschritte. Neben der Sprachkompetenz legen wir großen Wert auf die lebensnahe und praktische Anwendung des Gelernten im Alltag. Wichtig ist uns auch, dass wir zu den Frauen und Männern im Kurs eine persönliche und vertrauensvolle Beziehung aufbauen.

Was sind die größten Herausforderungen?

Durch die unterschiedlichen Kulturen, Bildungs- und Lernhintergründe der Teilnehmer ist die Zusammensetzung der Kurse sehr heterogen. Das erfordert von den Lehrkräften viel Geduld und Flexibilität. Aber diese Verschiedenheit bietet die große Chance, voneinander zu lernen. Das ist in unserer heutigen globalen Gesellschaft etwas sehr Wertvolles. Besonders freuen wir uns, dass uns viele ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Sprachkursen unterstützen.

Das Gespräch führte Axel Jeroma