100 Prozent für ein Herzensanliegen - Hoffnungsträger

100 Prozent für ein Herzens anliegen

100 Prozent für
ein Herzens
anliegen

Marcus erläutert Programm

Kindern zu helfen, deren Väter oder Mütter im Gefängnis sitzen, ist ein Herzensanliegen der Hoffnungsträger. Aus diesem Grund haben sie sich für ihr Patenkinder-Programm etwas Besonderes einfallen lassen: das 100-Prozent-Modell. Was sich dahinter verbirgt, erläutert Vorstand Marcus Witzke im Interview der Rubrik „3 Fragen – 3 Antworten“.

Was bedeutet das 100-Prozent-Modell konkret?

Kurz gesagt: Jeder Euro, der über eine Patenschaft oder Spende bei uns eingeht, fließt zu 100 Prozent in das Programm für unsere Patenkinder. Das unterscheidet uns von den meisten anderen Organisationen in Deutschland, die ebenfalls Patenschaften anbieten. Viele behalten einen gewissen Prozentsatz von den Spenden für ihre Verwaltungskosten oder Werbung ein. Bei uns ist das nicht der Fall. Alles Geld, das für die Patenkinder bei uns eingeht, reichen wir ohne Abzug an unsere Projektpartner vor Ort weiter.

Wie ist das bei den Hoffnungsträgern möglich?

Das hängt mit unserer Organisationsform als Stiftung zusammen. Wir erzielen Erträge mit unserem Stiftungskapital, das wir für verschiedene Zwecke einsetzen können. Einen Teil verwenden wir zur Deckung der internen Ausgaben unseres Patenprogramms.

Gibt es ein Zeitlimit für das 100-Prozent-Modell?

Wie jede Organisation müssen auch wir sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen. Von daher haben wir uns entschieden, das 100-Prozent-Modell auf jeden Fall bis Ende 2018 zu garantieren. Danach werden wir sehen, wie sich der Bereich Hoffnungsträger Patenkind entwickelt hat. Eine Verlängerung des Modells ist jedoch keineswegs ausgeschlossen.

Das Interview führte Axel Jeroma