Hoffnungshäuser Bad Liebenzell - Hoffnungsträger

Hoffnungshäuser Esslingen

HOFFNUNG
IN
BAD
LIEBENZELL

„Fremde werden Freunde.“ Mit diesen drei Worten lässt sich das Ziel des integrativen Wohnprojekts beschreiben, das Hoffnungsträger in Kooperation mit der Liebenzeller Mission realisiert. In den Hoffnungshäusern Bad Liebenzell leben in Zukunft einheimische und geflüchtete Menschen gemeinsam unter einem Dach. Die beiden dreigeschossigen Häuser entstehen auf einem Grundstück der Liebenzeller Mission, die zugleich Kooperationspartner vor Ort ist. Die Hoffnungsträger Stiftung hat das Gelände gepachtet, auf dem sie die Hoffnungshäuser baut und trägt die Baukosten.

Hoffnungshäuser in Bad Liebenzell

Konzept

Für die Integration von Geflüchteten hat Hoffnungsträger ein eigenes Konzept entwickelt. Neben dem integrativen Wohnen von Einheimischen und Flüchtlingen sieht es auch Angebote für Sprachbildung, Ausbildung und Beschäftigung vor. Eingebettet sind die Aktivitäten in den Hoffnungshäusern in ein breites lokales Netzwerk. In Leonberg gibt es bereits ein erstes Hoffnungshaus. Dafür wurde allerdings eine bestehende Immobilie gekauft und umgebaut. Weitere Hoffnungshäuser in der eigens entwickelten, innovativen System-Holzbauweise sind aktuell für Esslingen, Schwäbisch Gmünd und Sinsheim projektiert und befinden sich teilweise schon im Bau oder Betrieb. Zwei weitere Standorte sollen folgen.

Einen Teil der Wohnungen in Bad Liebenzell werden Studierende der Internationalen Hochschule Liebenzell und der Interkulturellen Theologischen Akademie belegen. Schon jetzt engagieren sich rund 40 Studierende für Flüchtlinge in Bad Liebenzell. Ein Mitarbeiter-Ehepaar der Liebenzeller Mission wohnt als Familie mit im Haus und leitet das integrative Wohnprojekt.

Gemeinsam mit dem Städtebau-Institut der Universität Stuttgart und dem Architekturbüro andOffice hat die Hoffnungsträger Stiftung eine zeitgemäße, preiswerte und zukunftsweisende Lösung für die Hoffnungshäuser gefunden. Sie zeichnen sich aus durch ihre modulare Bauweise, ihre Flexibilität, die Verwendung von Holz als zentralem Baustoff und ihre Nachhaltigkeit. Sie sind darüber hinaus optisch ansprechend und schnell zu bauen. Im Innern gibt es Gruppen- und Individualräume, was den integrativen Ansatz fördert. Die Hoffnungshäuser sind nicht für eine temporäre, sondern für eine dauerhafte Nutzung vorgesehen.

HOFFNUNGS STIMMEN

HOFFNUNGS
STIMMEN

„Uns ist es wichtig, dass die Hoffnungshäuser Orte werden, wo Menschen miteinander ihren Alltag gestalten und Leben teilen: Geflüchtete, Einheimische und Studierende gemeinsam“, sagt Stiftungsvorstand Marcus Witzke von den Hoffnungsträgern. Er freue sich auf den gemeinsamen Weg, den die Hoffnungsträger gemeinsam mit der Liebenzeller Mission als Projektpartner beschreiten.

Der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Detlef Krause, spricht davon, dass das Missionswerk gerne in das Leben von Menschen investiere: „Wir sind davon überzeugt, dass Gott jeder Mensch wichtig ist – egal welcher Hautfarbe, sozialen Schicht, welcher Kultur und Sprache er zuzuordnen ist. Wir möchten Menschen helfen, ein neues Zuhause zu finden.“

Von einer „Win-win-win-Situation“ sprach Norbert Weiser, Dezernent für Jugend, Soziales und Integration beim Landratsamt Calw. „Asylbewerber, Stadt, Landkreis, Studenten und Bürger: Alle profitieren von diesem Projekt.“ Wichtig seien die Häuser als Schritt „weg von der reinen Unterbringung und Versorgung hin zur Integration“, so Weiser.

UNSERE HOFFNUNG

UNSERE
HOFFNUNG

"Mit dem Hoffnungshaus Bad Liebenzell möchten wir einen Beitrag zu Integration in Bad Liebenzell leisten. Das ist möglich, wenn Neu- und Alt-Liebenzeller aufeinander zugehen und voneinander lernen. Wir wünschen uns, dass dies in unserem Land an vielen Orten gelebt wird."

ANSPRECH PARTNER

ANSPRECH
PARTNER

Tobias Zinser

Leiter des Hoffnungshauses Bad Liebenzell

tobias.zinser@liebenzell.org
07052/17118

Sarah Zinser

Leiterin des Hoffnungshauses Bad Liebenzell

sarah.zinser@liebenzell.org

Dominic Schikor

Sozialarbeiter im Hoffnungshaus Bad Liebenzell

dominic.schikor@liebenzell.org