Hoffnung fördern - Hoffnungsträger

Hoff nung foerdern

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Die Hoffnungsträger Stiftung hat ein Förderprogramm aufgelegt, um Initiativen für Flüchtlinge unter die Arme zu greifen. Das Programm richtet sich an christliche Gemeinden, Vereine und Werke, die Projekte in diesem Bereich umsetzen und Flüchtlinge in ihrer Entwicklung stärken und bei der Integration unterstützen. Zentrales Anliegen ist für uns, dass die Vorhaben den Flüchtlingen direkt zu Gute kommen und dabei vorrangig Ehrenamtliche aktiv sind. Ein weiteres wichtiges Kriterium für unsere Unterstützung ist die Nachhaltigkeit und der Grad der Multiplizierbarkeit der Projekte. Möglich sind Anträge für Initiativen in den Themenbereichen: Integratives Wohnen, Integration in Ausbildung und Arbeit, Sprachbildung, Kinder- und Jugendarbeit.

Eingegangene Anträge werden am 15. Januar, am 15. April, am 15. Juli und am 15. Oktober eines Jahres geprüft.

Pro Organisation kann ein Antrag für dieses Förderprogramm eingereicht werden.

Zum Formular

WISSENSWERTES

Weltweit sind knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Auch in Deutschland suchen Menschen Schutz und ein würdevolles Leben. Ihre Integration in Gesellschaft und Gemeinden soll mit diesem Programm gefördert werden.

Ziel des Programms ist es, Menschen mit Fluchterfahrung in ihrer Entwicklung und Integration zu fördern und zu unterstützen. Im Rahmen des 100k-Programms werden Projekte mit einem christlichen Wertebezug und direkter Erreichung von Flüchtlingen gefördert.

Folgende Themenschwerpunkte sind förderfähig: Integratives Wohnen, Integration in Ausbildung und Arbeit, Sprachbildung, Kinder- und Jugendarbeit. Das Projekt muss überwiegend oder ausschließlich von Ehrenamtlichen durchgeführt und verantwortetet werden.

Von den Projektpartnern wird die Bereitschaft zur Teilnahme an Evaluationen erwartet. 

Damit möglichst viele verschiedene Projekte vom 100k-Programm profitieren können, gibt es zwei Förderstufen: bis zu 1.000 Euro erhalten Vorhaben, die gerade an den Start gehen. Bis zu 5.000 Euro gibt es für Initiativen, die bereits länger bestehen und wachsen wollen.

Die Anträge sind  online unter www.hoffnungstraeger.de/fremde-werden-freunde de  über das dort bereitgestellte online-Formular zu stellen. Antragssteller für die höhere Fördersumme müssen dabei umfangreichere Angaben machen.

Die Anträge müssen neben der Kurzbeschreibung des geplanten Projekts folgende weitere Informationen enthalten:

  1. Wie ist der zeitliche Ablauf des Projekts?
  2. Was macht Ihr Vorhaben innovativ und einzigartig?
  3. Wie ist ihr Vorhaben auf andere übertragbar / multiplizierbar?
  4. Wie soll die Zielgruppe erreicht werden? Welche Zugänge haben Sie zur Zielgruppe?
  5. Welche  Ziele und Wirkung erreichen sie mit dem Projekt und welche Aktivitäten führen sie dazu durch?
  6. Ziele (Anzahl Teilnehmer, Inhaltliche Veränderungen)
  7. Soll-Wert (Messung der Zielerreichung)
  8. Welche Gesamtkosten entstehen (Auflistung der Kostenpunkte inkl. Darstellung des Eigenanteils bei größerer Fördersumme)?
  9. Wie ist die Nachhaltigkeit des Projektes sichergestellt?

An der Ausschreibung teilnehmen können gemeinnützige Organisation (z.B. Vereine, Stiftungen, gemeinnützige GmbH) bzw. öffentlich rechtliche Körperschaften sowie Kirchengemeinden. Der gültige Freistellungsbescheid zur Dokumentation der Gemeinnützigkeit ist mit der Antragstellung vorzulegen.

Eine Finanzierung wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe (z. B. Bewirtung, Beherbergung, Verkauf von Waren und Ähnliches) ist nicht möglich. Reine Koordinierungs- und Vernetzungstätigkeiten sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind im Rahmen des Programms nicht förderfähig. 

Die Antragsstellung ist ausschließlich online über die Webseite der HOFFNUNGSTRÄGER möglich. Wenn der Fördertopf ausgeschöpft ist, wird das Formular geschlossen.

Zum 15. Januar, 15. April, 15. Juli und 15. Oktober eines Jahres werden die bis dahin eingegangenen Anträge gesichtet, bewertet und beschieden. Die Antragsteller werden im Anschluss an die Entscheidung von den HOFFNUNGSTRÄGERN zeitnah und unaufgefordert über die Entscheidung unterrichtet. Ein Rechtsanspruch auf Berücksichtigung eines Antrags besteht nicht; die Entscheidung der HOFFNUNGSTRÄGER muss nicht begründet werden.

Rückfragen zur Antragsstellung an

Anita Lechler (alechler@hoffnungstraeger.de)
HOFFNUNGSTRÄGER Stiftung
Heinrich-Längerer-Str. 27
71229 Leonberg
Tel. 07152/56983-12